Archive für Kategorie: Sarkasmus

Brüderle hat mit seinen Kommentaren zu einer bayrischen Tracht und einem Handkuss sich natürlich absolut inakzeptabel benommen. War ja klar. Das nennt man unter Feministinnen Definitionshoheit des Opfers. Sorgt auch dafür, dass sich jemand selber zum Opfer erklären kann, danach diese Einschätzung aber nicht mehr in Zweifel gezogen werden darf (wegen der Definitionshoheit des Opfers).

Gut, bei Bill Clinton waren die Amis jetzt schon ein wenig Prüde, denn hier war die Sachlage eine ganz andere:

1. Es handelte sich nicht um eine Journalistin, sondern eine Praktikantin.

2. Es gab nicht das Angebot einer Tanzkarte, sondern einer Zigarre… Einer biologischen Ökozigarre. Das geht in Ordnung, denn das ist etwas ganz anderes, als eine außerhalb Bayerns grenzwertige Anspielung daran, wie gut einer Frau eine bayrische Tracht stehen würde.

3. Da einige prüde Spießer Clintons Aktion für Ehebruch hielten und meinten, das ginge die Öffentlichkeit etwas an, musste der arme Kerl sogar vor einen Untersuchungsausschuss. Das gleicht jedes Fehlverhalten wieder aus, auch das er…

4. …leider einen Meineid ablegen „musste“, damit ihn die Republikaner nicht wegen dieser Lapalie dran bekommen.

5. Als das heraus kam hat man ihn sogar unter dem total abstrusen Vorwand, eine Falschaussage unter Eid vor einem Untersuchungsausschuss der Legislative ginge ja gar nicht, ein Amtsenthebungsverfahren zugemutet. Dies war natürlich offensichtlich ein Versuch der U.S.-Republikaner, also der bürgerlichen Reaktion, an die allseits bekannte Prüderie der Amerikaner zu appelieren.

6. Das Amtsenthebungsverfahren ist dann natürlich an den Parteiseilschaften zu den demokratischen Senatoren an der (sexuell) aufgeklärten Weitsicht der U.S.-Demokraten im Senat gescheitert. Wenigstens eine Stimme der Vernunft, die das Spiel sofort durchschaut hat und erkannte, dass es nicht um einen Meineid, sondern um eine miefige Aktion prüder Spießer ging.

Deshalb gilt Clinton heute zu Recht noch als großer Staatsmann und die prüden Kampangentreiber sollten sich was schämen.

Huch, jetzt habe ich meiner zynisch-satirischen Ader versehentlich freien lauf gelassen.

 

Wohin diese Willkür führt (über die man sich nicht beschweren darf, sonst hagelt es persönliche Angriffe), hat LLarian wunderbar zusammengefasst:

„Was für eine Gesellschaft wollen wir eigentlich ?“ von LLarian

 

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Immer noch gibt es einige ewig-gestrige, die aus egoistischen  Interessen oder da sie ihre von der Gesellschaft eingeredeten Minderwertigkeitskomplexe an ihren Geschlechtsgenossen auslassen wollen – Stockhol-Syndrom angesichts ihrer gesellschaftlichen Unterdrückung lässt grüßen – , die strukturelle Diskriminierung von Männern leugnen. Und das trotz der überweltigenden Beweise.

So zeigt ein Blick in jede Kriminalstatistik die gesellschaftliche Unterdrückung der Männer deutlich auf. Auch ihre strukturelle Unterstützung durch die unreflektierten Institutionen des Matriachats (sowohl durch die interessierten Frauen, als auch ihre willigen Helfer unter den Männern, die sich unreflektiert in ihre von der Gesellschaft nur auf Grund ihrer außen liegenden Geschlechtsorgane zugewiesenen Rolle einfügen). Jeglicher Versuch die Schuld auf eine sogenannte „Eigenverantwortung“ angesichts der eigenen Lebensentscheidungen der Straftäter zu schieben, verkennt den gesellschaftlichen Einfluss, der diese Lebensentscheidungen auf Grund der gesellschaftlichen Normen entscheidend mitbestimmt.

Bis die strukturellen, gesellschaftlichen Ursachen, die hinter der höheren Straffälligkeit von Männern stehen, nicht beseitigt sind, sollte es eine Höchstquote für männliche Inhaftierte geben:

Mindestens 40% der Strafhäftlinge müssen Frauen sein, folglich dürfen höchstens 60% der Insassen Männer sein.

Was spricht dagegen zum erreichen dieses statistischen Zieles bei zwei vergleichbar schweren Taten, erst einmal bevorzugt dem Mann die Möglichkeit zur Bewährung zu geben, bis genannte Quote erreicht ist? Als Ausgleich für die gesellschaftliche Diskriminierung, die bei Männern zu erhöhter Straffälligkeit führt, müssen die Ressourcen für Bewährungshelfer halt mit einem besonderen Augenmerk auf die von der  Gesellschaft erst anerzogenen Bedürfnisse von Menschen, die ihre Geschlechtsorgane außen tragen, ausgerichtet werden.

Die Einwände, diese Quotenregelung wäre nicht Einzelfallgerecht, sind wohl bekannt. Aber es kann nicht länger gewartet werden. Seit Jahrzehnten ist dieses statistische Missverhältnis ebenfalls wohl bekannt. Maskulisten haben der Gesellschaft lange genug Zeit gegeben und gesagt – hört endlich auf mit eurer scheiß Männerdiskriminierung! Diese Gesellschaft muss aufhören Männer in die Kriminalität zu treiben. Und es hat sich nichts getan. Die Vertreter des Matriachates wollten einfach nicht zuhören. Und jetzt kommen die Beschwerden, wenn endlich Taten folgen sollen, und ein männlicher Straftäter wieder auf freien Fuß käme, während eine Straftäterin mit gleicher krimineller Energie und gleicher Tatqualität auf die Bewährung verzichten muss.

Dieser notwendige Ausgleich für Diskriminierung ist aber überfällig. Jede Beschwerde über positive Diskriminierung ist scheinheilig – merkt man die tief verwurzelten, gesellschaftlichen Prägungen doch schon an der Wortwahl: Straftäter – maskulin! Die männliche Variante soll mit etwas schrecklichem Verbunden werden, um die gesellschaftlichen Vorurteile zu festigen. Selbst wenn Frauen die Täter sind, kann die männliche Form genutzt werden (generischer Maskulin), damit die Assoziation von Kriminalität und Männlichkeit bestehen bleibt.

Und wenn die nun leider notwendig gewordenen Höchstequoten für männliche Inhaftierte den Vertretern des Matriachats sauer aufstoßen – dann hätte man halt früher mal etwas dagegen machen müssen. Da kann man sich auch nicht hinter männlichen Richtern und Staatsanwälten verstecken – das sind Verräter am eigenen Geschlecht. Schlieslich wurden auch männliche Staatsanwälte und Richter  in ihrer Kindheit meisten von ihren Müttern und den fast ausschließlich weiblichen Erziehern im Kindergarten erzogen. Diese systematische Manipulation von männlichen, trojanischen Pferden durch das Matriachat von Kindesbeinen an muss ein Ende finden und solange diese strukturellen Ursachen nicht beseitigt sind, mögen Höchstquoten für männliche Haftinsassen zwar nur eine Symptombehandlung sein, aber leider eine notwendige.

Die Welt berichtet von der neusten Kontrollaufgabe der Aufsichtsbehörden:

Brandenburg teilte mit, es brauche zehn Leute. In Baden-Württemberg verwies ein Sprecher der Regierung auf die bestehenden Stellen der Marktüberwachung. Auch in Nordrhein-Westfalen hieß es, es gebe derzeit noch kein spezielles Marktüberwachungsprogramm für das Glühlampen-Verbot.

„Beamte sollen verbotene Glühbirnen aufspüren“, welt.de am 19.08.12; http://www.welt.de/wirtschaft/article108690392/Beamte-sollen-verbotene-Gluehbirnen-aufspueren.html

Muss für jede ökologisch sinnvolle Überwachungsaufgabe gleich ein neuer Beamtenposten geschaffen werden? Kann man hier nicht auf die gute, alte Denunziation durch ausreichend ideologische  ökologische Kunden setzen? Ich meine, dann könnten die grünen Mitmenschen mal wieder zeigen, dass es ihnen nur ums ökologische Prinzip geht und nicht nur um Staatsposten auf Lebenszeit. Wirklich, ich habe da mit meinem Vorschlag nur die Interessen des grünen Zeitgeistes Weltgenesungsprogramms und seiner Vertreter im Sinn.

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