Archive für Kategorie: Meta

In vorangehenden Artikel habe ich geschrieben, dass ich in der Moderationsschleife auf dem Blog http://scienceblogs.de/geograffitico gelandet bin.

Ich habe kein Anzeichen darauf oder gar Beleg dafür, dass dies absichtlich geschehen ist. Es kann zwar nicht nur an einer Vielzahl an Links liegen (damit würde man übrigens auch bei mir zuerst in der Moderationsschleife landen), da auch Beiträge ohne jeden Link darin gelandet sind (zum Beispiel dieser hier) und ich weiß nicht woran das liegen könnte. Jedoch muss ich betonen, das bisher ausnahmslos jeder meiner Beiträge letztendlich unzensiert veröffentlicht wurde und die Einreihung in die Moderationsschleife unvorhersehbar, aber auch nur sporadisch geschieht. Manche Kommentare wurden direkt veröffentlicht, andere wiederum, unabhängig von der Länge und der Anzahl des Links, landeten erst einmal in der Moderation.

Auch mein Beitrag, der zuerst im Spamfilter landete, wurde letztlich veröffentlicht.

Dies spricht insgesamt dafür, dass dies nicht absichtlich geschieht (sonst müsste es ausnahmslos alle meine Beiträge ab einem bestimmten Zeitpunkt betreffen und nicht nur sporadisch einige). Leider ist ansonsten aber auch kein Grund erkennbar, warum wordpress das macht, insbesondere bei Kommentaren ohne Link, sowie sehr kurzen Beiträgen.

Wie das so ist bei Planungen, der Plan wird nicht immer erfüllt. Eigentlich wollte ich die Serie „Feminismus von Heute“ schon lange zu einem vorläufigen Ende bringen, bin aber nicht dazu gekommen. Vielleicht werde ich in den nächsten Wochen weiter machen, aber ich komme nicht unbedingt dazu. Spätestens in der Weihnachtszeit sollte ich aber wieder Zeit haben 😉

Ich habe jetzt auch mal in den Einstellungen Suchmaschienen erlaubt meinen Block zu indizieren. Besser gesagt: Ich habe eingestellt WordPress möge doch bitte über robots.txt Suchmaschinen mitteilen meinen Blog auch indizieren zu dürfen. Eine sinnvolle Einstellung, wenn man vielleicht auch irgendwann mal von neuen Lesern gefunden werden will. Eindeutig also eine Einstellung auf die man nach dem Eröffnen eines neuen Blogs mal einen Blick werfen sollte.

Nun aber zum Inhaltlichen. Zu Beginn werde ich wohl, auch aus Zeitmangel in den nächsten Wochen, zu Themen die mir wichtig sind einige ältere Beiträge, die ich mangels eigenen Blogs an anderer Stelle gepostet habe, als Grundlage für meine ersten Blogeinträge nutzen und dafür überarbeiten. Vermutlich geht es mit einem heißen Thema los: Abtreibung. Abstrakter geht es aber um die Frage: Auf welchen Tatsachenbehauptungen sollten Werteentscheidungen eines säkularen Staates basieren. Wie soll ein säkularer Staat zu Werteentscheidungen kommen? Auf Grundlage eines wie gebildeten Weltbildes soll dies geschehen? Schlieslich bewegen sich ja auch Werteentscheidungen, wenn auch unmittelbar nicht eindeutig „falsch“ oder „richtig“, nicht im luftleeren Raum, sondern sollen in einer realen Welt Sinn geben.

Leider ist es notwendig, alleine schon aus rechtlichen Gründen, Regeln für den Kommentarbereich aufzustellen und da ich für möglichst große Vorhersagbarkeit bin sollten diese vorab geklärt werden.

Zuerst der grundlegende Vorbehalt: Es gibt keinen Anspruch darauf einen Kommentar auf einem fremden Blog abzugeben. Dies gilt auch hier.  Die von mir aufgestellten Regeln sind für mich nicht bindend und können von mir jederzeit abgeändert werden, außerdem bin ich selber nicht bei meinen Moderatorentscheidungen daran gebunden. Wenn ich einen Kommentar nicht veröffentliche, so ist dies keine Zensur, da ich natürlich frei bin zu entscheiden, ob hier jemand kommentieren darf. Jeder darf seine Meinung gerne frei über seine eigenen Kommunikationskanäle verbreiten.

Aus meiner Sicht ist die oben genannte Selbstverständlichkeit allerdings auch schon eine Recht weit verbreitete Erkenntnis.  Dies führt leider auch dazu, dass sie dazu neigt zum Totschlagargument zu werden, um zu Begründen warum man jemanden nicht kommentieren lässt. Ebenso wie der Trollvorwurf. Sicher: Trolle gibt es, wer ein Troll ist muss am Ende der Blogbetreiber entscheiden, anders ist dies gar nicht praktikabel, und das vor einer solchen Entscheidung angesichts der Möglichkeit anonym und pseudonym zu kommentieren nicht ein kleiner Gerichtshof mit monatelanger „Verhandlung“ einberufen werden kann ist klar, gerade weil ein und der selbe Troll immer wieder auftauchen kann. Dann bleibt nur Instinkt und dabei können natürlich Fehler passieren. Ein Troll ist jedoch nicht jeder der nervt, nicht einmal jeder der unsachlich argumentiert.

Es hat sich leider auch die Unsitte verbreitet zum Abschluss an eine Verbannung eines Kommentators und die Blockierung  seiner Beiträge durch den Spamfilter noch persönliche Angriffe zu fahren, was vielleicht bei anonymen Kommentaren nicht weiter schlimm ist, bei Pseudonymen allerdings schon ziemlich unfair. Schlechter Stil ist es in beiden Fällen, denn immerhin gibt man der Gegenseite keine Möglichkeit der Verteidigung an gleicher Stelle.

Sollte ich jemanden bannen, so gibt es eine kurze Begründung mit Hinweis auf die Regeln. Ein gelöschter Beitrag wird als solcher kenntlich gemacht, wenn er nicht als Spam eingestuft wurde. Rein rechtlich behalte ich mir allerdings ausdrücklich eine vollständige Löschung des Kommentars nach eigenem Ermessen bevor, so dass ein Dritter eventuell nicht einmal erkennt, das es einen Kommentar gegeben hat.

Ich bitte um Geduld wenn jemand in der Moderationswarteschlange fest hängt. Dies kann auch bereits freigeschalteten Nutzern passieren.

Zuvor der rechtliche Disclaimer:

Meine Regeln sind formal nur eine Richtschnur. Es sind meine Leitgedanken an denen ich mich orientieren möchte, aber nur eine unverbindliche Absichtserklärung. Ich weiche davon ab, wenn ich es für notwendig erachte, auch wenn ich Versuche mich an meine eigenen Prinzipien zu halten. Ich behalte mir von den oben genannten Regeln abweichende Moderationsentscheidungen vor, genauso wie kommentarloses Löschen und Blockieren. Ein Rechtsanspruch aufs Kommentieren wird durch nichts der vorhergehenden Worte oder die nachfolgenden Regeln begründet und sollte nicht als solches missverstanden werden.
Für Kommentare Dritter übernehme ich, soweit dies rechtlich zulässig ist, keine Haftung.
Für Kommentare Dritter übernehme ich, soweit dies rechtlich zulässig ist, keine Verantwortung.

Ich kann leider, gerade als juristischer Laie, nicht alles rechtlich überprüfen.

Nun aber zu den Regeln:

1. Nach deutschem Recht illegale Kommentare oder zumindest diejenigen, die ich als juristischer Laie als solche Einschätze, werden gelöscht und, spätestens bei wiederholtem Verstoß gegen diese Regel, der Kommentator geblockt.  Hierzu habe ich, aus sicher jedem einleuchtenden Gründen, keine Wahl.

2. Trolle werden gebannt. Auf eine Begründung verzichte ich nach eigenem Ermessen. Ich Versuch jedoch den Vorwurf nicht vorschnell und unbegründet zu erheben und bin mir bewusst das die eigentliche Definition von Troll sehr eng ist. Ein Troll ist jemand, dem es nur ums Stören geht, er möchte Kommentare von anderen Leuten provozieren, welche die Diskussion aufheizen sollen. Er möchte die Diskussion zerstören oder sich an der Aufgeregtheit der Diskussionsteilnehmer ergötzen, die aus den Kommentaren spricht. Das ist das Ziel eines Trolls, nicht bloß eine Nebenwirkung. Ein Troll ist nicht das selbe wie ein Spammer oder jemand der bloß unsachlich kommentiert.

3. Spam wird selbstverständlich kommentarlos gelöscht und der Spammer geblockt.

4. Verboten ist falsches, verfälschendes, unsachliches, manipulierendes oder andere Aussagen unterstellendes, aus dem Zusammenhang gerissenes Zitieren. Eine Ermahnung und Richtigstellung, in stark unlauteren Fällen auch eine sofortige Blockierung des Kommentators sind die Folge. Auch ein kommentarloses Löschen des Beitrages bleibt vorbehalten, insbesondere wenn es mir zum Verhindern des Erfolges des böswilligen Diffamierungsversuches angemessen erscheint.

5.  Unsachliche, aber persönliche Unterstellungen und bestimmte rhetorische Mittel, insbesondere a) argumentum ad homine   und b) Strohmann-Argumente, welche eine sachliche und konstruktive Diskussion erschweren, strören, behindern oder verhindern sollen werden gerügt. In Wiederholungsfällen, insbesondere beim gleichen Thema oder offensichtlich ähnlich gelagerten Verstößen wie bei einem bereits beim  selben Kommentator gerügten Fall, wird der Nutzer geblockt oder unter Moderation gestellt.

6. Beiträge, die ich als Umgehungsversuch eines verbannten Kommentators einschätze, werden gelöscht. Das gleich gilt für die Umgehung einer Moderation.

Nun ist es also soweit. Nach langem Zögern eröffne ich nun also meinen eigenen Blog und bin jetzt nicht mehr darauf beschränkt Themen und Gedanken, die mich gerade beschäftigen, unter „Pro und Contra“ oder „Aktuell im Web“ in „Zettels kleinem Zimmer“ zu posten, wenn überhaupt.

Was mich hat zögern lassen sind einige triviale, aber lästige Probleme, die mit dem Erstellen eines eigenen, neuen Blogs einhergehen. Fragen und Entscheidungen, die eigentlich unbedeutend und unwichtig sind, aber trotzdem geklärt seien wollen und mich beschäftigen. Zum Beispiel was ich als Untertitel, als Blogmotto angeben soll. Dabei weiß ich selber ja noch nicht einmal genau, in welche Richtung sich dieser Blog eigentlich entwickelt, auch thematisch.

Eines jedoch Vorweg: Anders als der Name suggeriet soll es in diesem Blog nicht in erster Linie um Technik gehen, zumindest nicht zum Kritik an konkreter Technik oder Technik allgemein. Sollten sich dazu trotzdem Artikel einstellen, dann hat dies nicht in erster Linie etwas mit meinem Pseudonym zu tun. Der Name „Techniknörgler“ hat sichlicht „historische“ Gründe, es ist der Nutzername den ich mir in Zettels kleinem Zimmer gegeben habe, um mich über einen ärgerlichen Nachteil der von Zettels Raum genutzten Blogsoftware zu beschweren und nach Lösungen zu fragen 😉

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