Immer noch gibt es einige ewig-gestrige, die aus egoistischen  Interessen oder da sie ihre von der Gesellschaft eingeredeten Minderwertigkeitskomplexe an ihren Geschlechtsgenossen auslassen wollen – Stockhol-Syndrom angesichts ihrer gesellschaftlichen Unterdrückung lässt grüßen – , die strukturelle Diskriminierung von Männern leugnen. Und das trotz der überweltigenden Beweise.

So zeigt ein Blick in jede Kriminalstatistik die gesellschaftliche Unterdrückung der Männer deutlich auf. Auch ihre strukturelle Unterstützung durch die unreflektierten Institutionen des Matriachats (sowohl durch die interessierten Frauen, als auch ihre willigen Helfer unter den Männern, die sich unreflektiert in ihre von der Gesellschaft nur auf Grund ihrer außen liegenden Geschlechtsorgane zugewiesenen Rolle einfügen). Jeglicher Versuch die Schuld auf eine sogenannte „Eigenverantwortung“ angesichts der eigenen Lebensentscheidungen der Straftäter zu schieben, verkennt den gesellschaftlichen Einfluss, der diese Lebensentscheidungen auf Grund der gesellschaftlichen Normen entscheidend mitbestimmt.

Bis die strukturellen, gesellschaftlichen Ursachen, die hinter der höheren Straffälligkeit von Männern stehen, nicht beseitigt sind, sollte es eine Höchstquote für männliche Inhaftierte geben:

Mindestens 40% der Strafhäftlinge müssen Frauen sein, folglich dürfen höchstens 60% der Insassen Männer sein.

Was spricht dagegen zum erreichen dieses statistischen Zieles bei zwei vergleichbar schweren Taten, erst einmal bevorzugt dem Mann die Möglichkeit zur Bewährung zu geben, bis genannte Quote erreicht ist? Als Ausgleich für die gesellschaftliche Diskriminierung, die bei Männern zu erhöhter Straffälligkeit führt, müssen die Ressourcen für Bewährungshelfer halt mit einem besonderen Augenmerk auf die von der  Gesellschaft erst anerzogenen Bedürfnisse von Menschen, die ihre Geschlechtsorgane außen tragen, ausgerichtet werden.

Die Einwände, diese Quotenregelung wäre nicht Einzelfallgerecht, sind wohl bekannt. Aber es kann nicht länger gewartet werden. Seit Jahrzehnten ist dieses statistische Missverhältnis ebenfalls wohl bekannt. Maskulisten haben der Gesellschaft lange genug Zeit gegeben und gesagt – hört endlich auf mit eurer scheiß Männerdiskriminierung! Diese Gesellschaft muss aufhören Männer in die Kriminalität zu treiben. Und es hat sich nichts getan. Die Vertreter des Matriachates wollten einfach nicht zuhören. Und jetzt kommen die Beschwerden, wenn endlich Taten folgen sollen, und ein männlicher Straftäter wieder auf freien Fuß käme, während eine Straftäterin mit gleicher krimineller Energie und gleicher Tatqualität auf die Bewährung verzichten muss.

Dieser notwendige Ausgleich für Diskriminierung ist aber überfällig. Jede Beschwerde über positive Diskriminierung ist scheinheilig – merkt man die tief verwurzelten, gesellschaftlichen Prägungen doch schon an der Wortwahl: Straftäter – maskulin! Die männliche Variante soll mit etwas schrecklichem Verbunden werden, um die gesellschaftlichen Vorurteile zu festigen. Selbst wenn Frauen die Täter sind, kann die männliche Form genutzt werden (generischer Maskulin), damit die Assoziation von Kriminalität und Männlichkeit bestehen bleibt.

Und wenn die nun leider notwendig gewordenen Höchstequoten für männliche Inhaftierte den Vertretern des Matriachats sauer aufstoßen – dann hätte man halt früher mal etwas dagegen machen müssen. Da kann man sich auch nicht hinter männlichen Richtern und Staatsanwälten verstecken – das sind Verräter am eigenen Geschlecht. Schlieslich wurden auch männliche Staatsanwälte und Richter  in ihrer Kindheit meisten von ihren Müttern und den fast ausschließlich weiblichen Erziehern im Kindergarten erzogen. Diese systematische Manipulation von männlichen, trojanischen Pferden durch das Matriachat von Kindesbeinen an muss ein Ende finden und solange diese strukturellen Ursachen nicht beseitigt sind, mögen Höchstquoten für männliche Haftinsassen zwar nur eine Symptombehandlung sein, aber leider eine notwendige.